Zweite Programhälfte Horizont Europa: insgesamt 95,5 Mrd. für Innovationsprojekte

Exzellenz, Vernetzung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation bilden den Mittelpunkt des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, kurz Horizont Europa. Zwischen 2021 und 2027 stehen rund 95,5 Milliarden für Projekte aus Wissenschaft, Bildung und Industrie bereit, 28 Mrd. wurden bereits vergeben. NRW liegt nach der Hälfte der Laufzeit mit 840 Mio. Euro eingeworbener Mittel auf einem Spitzenplatz. Einen kleinen Ausschnitt aus geförderten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung Europas zeigen vier Videos. Wer Projektideen hat, kann sich an das NRW.Europa-Team bei ZENIT wenden. (Zahlenbasis - Stand März 2024)

Das Team, das im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW eng mit den EU-Büros an den Hochschulen Nordrhein-Westfalens sowie den Nationalen Kontaktstellen des Bundes zusammenarbeitet, ist zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft. Neben einer Programmwebsite gibt es auch einen monatlichen Newsletter heraus, der über aktuelle Programminhalte informiert.


Horizont Europa-Beratung

- Ausschreibungsdienst
- Fördermittelberatung
- Prüfung der Förderfähigkeit Ihrer Idee
- Einschätzung des Innovationscharakters
- Suche von internationalen Kooperationspartnern
- Unterstützung bei der Antragstellung


Praxis-Videos zeigen Vielfältigkeit der Projekte

Einen kleinen Einblick in die Horizont Europa-Beratungspraxis geben neben einem kurzen Erklärvideo zum Programm vier Videos, die im Rahmen der Halbzeitveranstaltung zum Programm im März vorgestellt wurden und Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft beschreiben.

ReliablE in-Vehicle pErception and decisioN-making in complex environmenTal conditions
Im Rahmen des Projekts entwickelt die Aptiv Services Deutschland GmbH aus Wuppertal ein robustes und widerstandsfähiges Wahrnehmungs- und Entscheidungssystem für vernetzte und automatisierte Fahrzeuge, um verschiedenste Situationen zu bewältigen und auch anschließend sicher weiterzufahren.

Lithium Niobate Quantum systems
Der kommerzielle Erfolg von Quantentechnologien benötigt skalierbare integrierte quantenphotonische Schaltkreise. Das Projekt an der Uni Paderborn entwickelt integrierte Lithium-Niobat-Quantensysteme (LiNQs), die alle Bausteine der Quantenphotonik vereinen. LiNQs wird den Grundstein dafür legen, dass Europa eine Spitzenpositition in einer zukünftigen photonikgesteuerten Quantentechnologie-Industrie einnimmt.

DeLIVERy - Langzeit-Bildgebung von mikrophysiologischen Proben
Das Projekt an der Uni Bielefeld entwickelt eine neue Technologie für die personalisierte Gesundheitsvorsorge, die die Möglichkeit bietet, die Polypharmazie an einzelnen Patienten zu untersuchen. Eine Plattform wird es ermöglichen, die individuelle Reaktion menschlicher Gewebebiopsien auf mehrere Arzneimittel zu bestimmen.

EBRAINS 2.0 - Europas digitale Infrastruktur für Hirnforschung
Das Projekt European Brain Research Infrastructures des Forschungszentrums Jülich stellt eine Forschungsinfrastruktur für Neurowissenschaften, Medizin und Technologieentwicklung zur Verfügung. Es erlaubt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Komplexität des Gehirns mit Werkzeugen der KI und des Supercomputings, hochaufgelösten 3D-Atlanten und "digitalen Zwillingen" von Patientengehirnen zu erforschen.

Unter dem Motto „Kein Antrag ohne Beratung“ schauen sich die NRW.Europa-Förderexperten jede Idee intensiv an und begleiten die Projekte falls gewünscht bis hin zum Projektmanagement.
 

Kontakt:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Dr. Bernd Janson
Telefon: 0208 / 30004-22
E-Mail: Bernd.Janson@zenit.eu


P.S.: Abonnieren Sie auch gerne unseren Youtube-Kanal unter: https://www.youtube.com/@nrweuropa

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