NRW Europa

EU Mercosur: Was Unternehmen in NRW jetzt wissen müssen

25.02.2026 13:00 | 25.02.2026 14:30 Uhr
digital über Zoom
Das im Januar 2026 unterzeichnete EU Mercosur Abkommen gilt als eines der größten je vereinbarten Partnerschafts- und Handelsabkommen und sieht vor, Zölle auf über 90 Prozent der zwischen der EU und den Mercosur Staaten gehandelten Waren schrittweise abzubauen. Dies soll langfristig den Marktzugang erleichtern, Handelshemmnisse reduzieren und neue wirtschaftliche Chancen eröffnen. Gleichzeitig ist das Abkommen noch nicht in Kraft. Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Abkommen zur rechtlichen Überprüfung an den Europäischen Gerichtshof zu verweisen, was den Ratifizierungsprozess verzögert und zu erheblicher politischer Unsicherheit führt.

Diese Unsicherheit betrifft nicht nur Unternehmen, die direkt in die Mercosur Staaten exportieren oder von dort importieren. Das Abkommen wirkt entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auch Unternehmen ohne direkten Mercosur Bezug können betroffen sein, da durch neue Ursprungsregeln, Nachhaltigkeitsanforderungen und sich wandelnde internationale Standards Anpassungen notwendig werden können. Zusätzlich erwartet die Europäische Kommission eine stärkere Integration der Wertschöpfungsketten zwischen der EU und den Mercosur Staaten, was auch indirekt beteiligte Unternehmen beeinflusst. 

Vor diesem Hintergrund möchten wir Unternehmen in Nordrhein Westfalen dabei unterstützen, die Entwicklungen rund um das EU Mercosur Abkommen besser einzuordnen, Chancen und Risiken zu bewerten und Auswirkungen auf ihre aktuelle oder zukünftige Geschäftstätigkeit zu verstehen. 
Als bestätigten Speaker dürfen wir Dr. Christian Breitenstein begrüßen. Er ist Repräsentant für Argentinien und Uruguay beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) sowie Vorsitzender der Mittelstandsinitiative Lateinamerika. In seinem Beitrag “EU Mercosur Abkommen: Eine neue Marktchance für KMU” analysiert er die Bedeutung des Abkommens für europäische kleine und mittlere Unternehmen und bringt umfassende internationale Erfahrung in seine Perspektive ein. 
Weitere Inputs sind angefragt.

Auch Unternehmen, die nicht direkt mit Mercosur handeln, können mittelbar betroffen sein – etwa durch Veränderungen in globalen Lieferketten, neue regulatorische Anforderungen und potenzielle Wettbewerbsverschiebungen. Angesichts der bestehenden Unsicherheiten und der laufenden rechtlichen Prüfung ist es für Unternehmen entscheidend, gut informiert zu sein und Entwicklungen frühzeitig einzuordnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung bietet in kurzer Zeit einen fundierten Überblick über das, was jetzt wichtig wird – unabhängig davon, ob ein direkter Markteintritt in die Mercosur Staaten geplant ist oder nicht.

Die Veranstaltung findet online am 25. Februar 2026 von 13:00 bis etwa 14:30 Uhr statt. Wir laden Sie ein, sich diesen Termin vorzumerken und an der Diskussion teilzunehmen. Melden Sie sich jetzt an und nutzen Sie die Gelegenheit, strategisch relevantes Wissen kompakt zu erhalten!
 

Zur Anmeldung

Ihre Kontakte

Adina Golombeck-Tauyatswala

ZENIT GmbH / NRW.Europa

ZENIT GmbH
NRW Bank
NRW Global Business
IHK NRW
LGH NRW
Enterprise Europe Network - NRW