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Europa Info Mittelstand März 2018

Neue Kooperationsgesuche von Unternehmen

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Februar 2018 (PDF-Datei)

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de

 

EU investiert in den deutschen Venture-Capital-Markt

Die Europäische Investitionsbank (EIB) will sich am Investitionsfonds coparion beteiligen, der in innovative Start-ups und junge Technologieunternehmen in Deutschland investiert. Das Fondsvolumen wird sich dadurch auf 275 Mio. Euro erhöhen und die Finanzierung von Unternehmen in der Start-up- und frühen Wachstumsphase stärken. BMWi, BMF und KfW begrüßten den Beitritt der EIB.

Der Investitionsfonds coparion wurde im Jahr 2016 durch das das European Recovery Programm (ERP) und die KfW aufgelegt. Als Ko-Investitionsfonds beteiligt sich ‚coparion‘ immer gemeinsam mit mindestens einem weiteren privaten Investor an jungen Wachstumsunternehmen und verdoppelt auf diese Weise das verfügbare Fondsvolumen.

Link: https://ec.europa.eu/germany/news/20180313-wagniskapital_de

Quelle: Europäische Kommission

 

Erste Reformvorschläge zur EU-Visumpolitik

Zur schnelleren Visa-Erteilung für legal Reisende und zur Verbesserung der Sicherheitsstandards hat die EU-Kommission Änderungen der gemeinsamen EU-Visumvorschriften vorgeschlagen. Weitere Schritte zur Reform der gemeinsamen Visumpolitik sind in Planung. Für Unternehmen sind besonders diese Vorhaben interessant:

  • Der Zeitraum für die Entscheidung über Visumanträge wird von 15 auf 10 Tage verkürzt. Reisende sollen ihre Anträge bis zu sechs Monate vor ihrer geplanten Reise stellen (bisher sind es drei Monate) und die Anträge elektronisch ausfüllen und unterzeichnen können.
  • Für Mehrfachvisa sollen vereinheitlichte Vorschriften gelten. Sie können an regelmäßig Reisende mit positiver „Visum-Vorgeschichte“ ausgestellt werden. Eine schrittweise ansteigende Gültigkeitsdauer von einem Jahr bis zu fünf Jahren ist angedacht.
  • In Anbetracht der gestiegenen Bearbeitungskosten wird die Gebühr von 60 auf 80 EUR erhöht.

https://ec.europa.eu/germany/news/20180314visa_de

Quelle: Europäische Kommission

 

Kommission will Kfz-Emissionstests verbessern - Konsultation gestartet

Die Kommission will die Qualität der Tests für Kraftfahrzeugemissionen weiter verbessern. Bevor sie ihren Rechtsvorschlag dazu finalisiert, bittet Sie Interessierte bis zum 5. April um ihre Beiträge. Ziel ist es, zuverlässigere Emissionstests zu gewährleisten und das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen.  Dazu will sie bestehenden Vorschriften für die seit 1. September 2017 gültigen Tests unter realen Fahrbedingungen ("Real Driving Emissions" - RDE) und Laboruntersuchungen weiter verbessern.

Hier der Link zu der öffentlichen Konsultation: http://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/initiatives/ares-2018-1297632_de

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.3.2018

 

EU-Bericht: China ist Hauptherkunftsland für Produktpiraterie

Mit einem Anteil von 80 Prozent liegt China nach wie vor an der Spitze der Drittlandsstaaten, die die Urheberrechtsregeln verletzen. Das geht aus einem Bericht der EU-Kommission hervor.

Dem Bericht zufolge gibt es vor allem im pharmazeutischen Bereich und beim Urheberrecht die meisten Probleme – und hier auch wieder mit China. Um gezielter das Problem angehen zu können, hat die EU eine Konsultation gestartet, die noch bis zum 14. April läuft.
Hier der Link zu der Konsultation: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/counterfeitpiracy_watchlist
Den ausführlichen Bericht zu den Urheberrechtsverletzungen in englischer Sprache finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 13.3.2018

 

 

Europäischen Arbeitsbehörde zur Unterstützung grenzüberschreitend tätiger Arbeitnehmer

Die EU-Kommission will den sozialen Schutz für Arbeitnehmer und Selbstständige in der EU stärken. Dazu hat sie die Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde vorgeschlagen und eine Empfehlung vorgelegt, wie Arbeitnehmer und Selbstständige besseren Zugang zum Sozialschutz bekommen.
Außerdem soll die Umsetzung der sozialen Rechte in den EU-Mitgliedstaaten in Zukunft jährlich auf den Prüfstand.

Die Europäische Arbeitsbehörde soll den Unternehmen und den nationalen Verwaltungen helfen, die Chancen der Freizügigkeit, optimal zu nutzen und eine faire Arbeitskräftemobilität zu gewährleisten.

Es werden drei Ziele verfolgt:

  1. Information für Bürger und die Unternehmen über Arbeits-, Ausbildungs-, Mobilitäts-, Einstellungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  2. Förderung der Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden bei grenzüberschreitenden Sachverhalten fördern. Sie soll sicherstellen, dass die EU-Rechtsvorschriften zur Mobilität leicht nachvollziehbar sind.
  3. Vermittlung bei grenzüberschreitenden Streitfällen

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
5.3.2018

 

 

EUREKA: Deutsch-Ungarische Bekanntmachung für F&E Projekte

Das Ungarische Nationale Amt für Forschung, Entwicklung und Innovation (NRDI-Büro) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigen, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) deutscher und ungarischer Partnereinrichtungen zu finanzieren. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie marktfähige Produkte, Dienstleistungen oder Technologien mit hohem Marktpotenzial in Deutschland, Ungarn und / oder Europa entwickeln.

Obwohl dieser Aufruf Projekte in allen Themenbereichen einlädt, werden die folgenden vorgeschlagenen Bereiche besonders berücksichtigt:
• Prozesstechnologie
• Anwendungen von Informations- und Kommunikationstechnologien
• Biotechnologie

Nähere Informationen zu diesem Call:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1645.html

http://www.eureka.dlr.de/de/164.php

Für eventuelle Rückfragen steht zur Verfügung:
Juliane Kuttenkeuler
EUREKA-Büro beim DLR
Telephone +49 228 3821-1335 | Mobile +49 170 9243714 | Telefax +49 228 3821-1360| juliane.kuttenkeuler@dlr.de DLR-PT.de | http://www.eureka.dlr.de/