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Konferenz Earth Observation & Copernicus – Technologies and Solutions

Die ZENIT GmbH mit ihrem ZIM-Kooperationsnetzwerk CopServ und die Technische Hochschule Georg Agricola stellten auf der Internationalen Konferenz "Earth Observation & Copernicus – Technologies and Solutions“ am 18. und 19. April 2018 in Bochum Technologien und Lösungen vor, die mittels Erdbeobachtungsdaten und insbesondere mit dem im Aufbau befindlichen europäischen Satellitenprogramm Copernicus in Zukunft möglich sind.

 

Die Überwachung der Bergbaufolgen stellt nicht nur im Ruhrgebiet sondern international eine große Herausforderung dar. Wie können mit Hilfe der Daten aus dem All, den Daten der  Erdbeobachtungs- und Copernicussatelliten in Zukunft die Risiken besser abgeschätzt werden und die nachhaltigen Maßnahmen optimal mit innovativen Lösungen geplant werden. Hierzu trafen sich in Bochum mehr als 140 Teilnehmende aus 20 Ländern, um auch in weiteren spannenden Bereichen wie der  Energiewirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft und Stadt- und Raumplanung die Anwendungsmöglichkeiten und die erforderlichen Innovationen zu diskutieren und konkrete Entwicklungen und Lösungen zu erarbeiten.

Eingeladen zu der Konferenz hatten die ZENIT GmbH und die Technische Hochschule Georg Agricola als Veranstalter sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Deutsche Dachverband für Geoinformation (DDGI), die Wirtschaftsförderung Bochum und die European Umbrella Organisation for Geographic Information (EUROGI) als Co-Organisatoren.

Die Konferenz begann am 18. April mit einem Vorabendevent im Carl Zeiss Planetarium. Dessen Prof. Dr. Susanne Hüttemeister begeisterte die Gäste mit einem fachlich wie kurzweiligem Programm von der Entstehung der Erde bis zu den heutigen Grundlagen der Satellitentechnologien und Systemen, von denen mittlerweile mehr als 1.700 die Erde umkreisen.

ZENIT-Prokurist Dr. Karsten Lemke und Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, Präsident der Technischen Hochschule Georg Agricola, begrüßten die Teilnehmenden der Konferenz in dem Studierenden Zentrum der THGA. Leitthemen der Begrüßungen waren die Bereiche Innovationen, neue Technologien, Internationalisierung  und der Strukturwandel, der durch den Bergbau die letzten Jahrzehnte hervorgerufen wurde und auch die Zukunft prägen werde.

Der Keynotevortrag von Julia Ioannou, Koordinationsmanagerin des Copernicus Support Office bei der EU-Kommission, bot einen aktuellen Überblick zum Copernicus Programm. Verwiesen wurde auf die Potenziale und Chancen, die durch die kostenlose Bereitstellung der Daten (open Data), den IuK-Technologien wie Big Data und Cloud Computing sowie durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bestehen. In den folgenden Fachvorträgen wurden erfolgreiche Umsetzungen von Innovationen, Produkten und Dienstleistungen in den Markt vorgestellt, wie auch Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die dafür erforderlich sind. Dr. Oliver Lang von AIRBUS D&S stellte Produkte und Anwendungen vor, die besonders die Verwendung verschiedener Satellitendaten als Grundlage haben. Godela Rossner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verwies auf die Copernicus-Strategie der Bundesregierung, in der u.a. auf die Bedeutung für die Wirtschaft hingewiesen wird. Hierbei spielt das DLR eine Schlüsselrolle für die Bereitstellung der Copernicusdaten und die Verbreitung der zukunftsorientierten Technologien.

Hintergerund: ZIM Kooperationsnetzwerk CopServ
Unter dem Motto "Innovationen fördern, Wachstum generieren" leitet  ZENIT seit Anfang 2017 ein weiteres Kooperationsnetzwerk  im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in dem KMU, F&E-Einrichtungen und weitere Partner zusammenarbeiten.

Basis ist das europäische Satellitenprogramm "Copernicus", das neue Chancen für innovative Ideen und Produkte bietet. Auf der Grundlage der Kombination aus Satellitendaten, terrestrischen Beobachtungssystemen und Datenbaken stellt es Informationen zur Verfügung, die dabei helfen können, auf aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel effizienter zu reagieren oder neue Wachstumsmärkte zu erschließen. Bislang wurde das Potenzial dieser Daten nur teilweise genutzt.

Ziel des neuen Kooperationsnetzwerks ist es, dies zu ändern und Synergieeffekte für zukunftsweisende Lösungen und Produkte zu nutzen. Mögliche Anwendungsfelder liegen in der Energiewirtschaft mit Schwerpunkten im Bereich der Erneuerbaren Energien, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft, in der für die Metropole Ruhr so wichtigen Bereich der Nachbergbaulichen Anwendungen  oder im Tourismus und berühren aktuelle Technologietrends wie die Digitalisierung oder Big Data-Prozesse.

Weiterführende Informationen über das ZIM-Kooperationsnetzwerk CopServe
 

Autor

Peter Loef

lo@zenit.de

Datum

Kategorie

Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten

Soziale Medien