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APS GmbH: Praxisfall Industrie 4.0 - Workshop hilft bei Kundeneinbindung in Unternehmensabläufe

Mit 35 Mitarbeitern versteht sich APS, was für Automotive Product Solutions steht, als kompetenter Partner im Bereich Nutzfahrzeuge und Personenkraftwagen. Mit erstklassig aufgearbeiteten Austauschteilen inklusive technischem Support auf höchstem Niveau bietet die GmbH ihren Kunden eine hervorragende Alternative zu Neu-(OE-Teilen) oder Gebrauchtteilen. Zu den Großkunden zählen die Bundeswehr, DB Schenker oder Unternehmen mit eigenen LKW-Flotten. Einen guten Namen hat APS auch im europäischen Ausland, wo rund 60 Prozent des Unternehmensumsatzes erwirtschaftet werden.

Um am Markt zu bestehen, braucht es aber nicht nur tolle Produkte. Gefragt sind auch enge Bindungen zum Kunden und die Möglichkeit, mit diesen möglichst fehlerlos, schnell und einfach zum Beispiel im Bereich der Auftragsabwicklung zu kommunizieren. Dieser Denkansatz war für die APS-Verantwortlichen Anlass, sich das kostenlose Beratungsangebot aus Mülheim einmal genauer anzusehen. Erfahren hatte man davon über den ZENIT-Kooperationspartner EnergieAgentur.NRW.

Bereits zurzeit der ersten Kontaktanbahnung im Jahr 2016 gab es für die APS-Kunden die Möglichkeit, Bestellungen über einen Online-Shop zu tätigen, viele interne Prozesse wurden bereits digital abgewickelt. Der erste Gedanke, die Beratung vorrangig auf eine Prozessanalyse zu fokussieren, wurde nach einigen Sondierungsgesprächen adacta gelegt. Schließlich, so Juniorchef Dennis Hölker, seien die Optimierungsbedarfe bekannt und gefragt seien konkrete Ansätze zur Bewältigung bestehender Probleme.

Die gemeinsamen Überlegungen führten im August 2017 zum Workshop „Einbindung von Kunden und Lieferanten in die Abläufe bei APS“. Die Erwartungshaltung war hoch. So sollte es Impulse für die Industrie 4.0-Strategie des Unternehmens geben, Transparenz in der Supply Chain geschaffen und die Kundenintegration vorangetrieben werden. Im Vordergrund standen dabei nicht die vielfältigen technischen Lösungsansätze, die zum Teil bereits in die Unternehmenssoftware Einzug gehalten haben, sondern die Frage, was genau die Kunden wollen und brauchen,
um optimal in das APS-System integriert werden zu können. Am Ende des von allen Beteiligten als sehr konstruktiv empfundenen Arbeitstages standen viele Erkenntnisse und ein konkreter Arbeitsplan. Dazu gehörten unter anderem die Identifizierung von rund zehn Kunden, die persönlich besucht werden, die Definition darüber, was genau diese von einer Integration haben, die Umsetzung eines Pilotfalls, die Kontaktaufnahme mit verschiedenen Softwaredienstleistern und die Bewertung der gesammelten Erfahrungen.

„Manchmal sind Lösungsansätze viel weniger kompliziert als gedacht. Industrie 4.0 heißt nicht automatisch, das große Rad zu drehen, sondern sich auch über Optimierungsmöglichkeiten von bereits funktionierenden Angeboten Gedanken zu machen. Das haben wir mit dem Workshop geschafft. Wir gehen davon aus, uns mit den To Dos Ziele gesteckt zu haben, die sowohl unseren Kunden als auch uns selbst nutzen werden.“ Dennis Hölker, APS-Juniorchef

www.rema-germany.de

Kontakt:
ZENIT GmbH
Michael Guth
Telefon: 0208 30004 56
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