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EU-Initiativen zu Sprachtechnologien

Das europäische Übersetzungstool eTranslation

Die Europäische Kommission unterstützt Unternehmen mit verschiedenen Initiativen bei ihren Tätigkeiten im EU-Binnenmarkt. Diese umfassen auch die Entwicklung von Sprachtechnologien.

Um ein passgenaues Angebot zu schaffen, wurden Unternehmen aufgerufen, Feedback zum Bedarf an Übersetzungen zu geben. Abgefragt wurden zudem Erfahrungen mit und mögliche Einsatzgebiete von maschineller Übersetzung.

Freischaltung des Übersetzungstools eTranslation

Seit kurzem erhalten auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einen kostenfreien Zugriff auf das Übersetzungstool der Europäischen Kommission. Das Tool eTranslation übersetzt automatisch Texte in die 24 Amtssprachen der EU sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch. EU-Einrichtungen und öffentliche Verwaltungen in ganz Europa nutzen es bereits seit längerem. Dieses Video gibt einen Einblick in die Funktionalitäten.

Vorteile von eTranslation

  • Datenschutz: Das Tool unterliegt den europäischen Vorschriften des Datenschutzes. Auch werden die erstellten Übersetzungen nicht zur Verbesserung des Services genutzt.
  • Qualität: Auch wenn die Qualität noch nicht an menschliche Übersetzungen heranreicht, belegt eine Untersuchung aus 2019, dass das Tool im Vergleich mit ähnlichen Services gute bis sehr gute Ergebnisse liefert.
     

Registrierung

Voraussetzung zur Nutzung ist eine Registrierung, die 2 Minuten dauert. Im ersten Schritt muss ein EU-Login angelegt werden. Im zweiten Schritt reicht die Eingabe der registrierten E-Mailadresse aus, um den Service aufzurufen. Dies sind die benötigten Eingabemasken. Weitere Informationen bieten die FAQs der Europäischen Kommission.
 

Ergebnis der KMU-Panel-Konsultation

Die Umfrage zielte darauf, ein besseres Verständnis der Bedürfnisse von KMU zu gewinnen und mehr über mögliche Einsatzbereiche des Übersetzungstools und anderer Sprachinstrumente, die derzeit entwickelt werden, zu erfahren. Zielgruppe waren KMU aller Wirtschaftsbereiche. Die Umfrage lief vom 6. Dezember 2019 bis 3. März 2020.  

An der Befragung nahmen 2800 Unternehmen teil. Einhundert Antworten waren über das NRW.Europa-Team eingereicht worden. Laut einer Auswertung der Europäischen Kommission sind 95 Prozent der Unternehmen an einem kostenfreien und sicheren Übersetzungstool interessiert. 70 Prozent halten den Einsatz von automatischer Übersetzung für hilfreich. Die Auswertung berichtet zudem über die erfolgreiche Testphase, an der sich über 600 KMU beteiligten.
 

Weitere Informationen zu den EU-Initiativen

Wenn Sie über weitere Initiativen zu Sprachtechnologien wie Textanalyse, Suchmaschinen und Spracherkennung informiert werden möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an CNECT-LANGTECH@ec.europa.eu. Auch ist die Europäische Kommission weiterhin sehr daran interessiert, Feedback zum Tool e-Translation zu erhalten.
 

Weitere Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten

Um die EU-Mittelstandspolitik so unternehmensnah wie möglich zu gestalten, ruft die Europäische Kommission Unternehmen regelmäßig zur Teilnahme an Umfragen auf. Neben KMU-Panels erfolgt dies in Form von Konsultationen, die frei zugänglich sind.

Die Teilnahme bietet Unternehmen die Möglichkeit, wertvollen Input zu geben und auf die Ausgestaltung der EU-Politik Einfluss zu nehmen. Erfahrungen und Probleme im Binnenmarkt übermittelt das Team von NRW.Europa zudem direkt in anonymisierter Form an die Europäische Kommission.

Bei Fragen stehen Ihnen Heike Hoffzimmer (0208 30004 35, hz@zenit.de) und Claudia Mühlenfeld (0208 30004 33, cm@zenit.de) gerne zur Verfügung.