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EEN-Jahrestagung: zwei innovative NRW.Europa-Kunden gehören zu den Besten

Created by Andrea Dohle, ZENIT GmbH | |   Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten

#EEN21 - Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2021 trafen sich analog und digital Vertreterinnen und Vertreter des Enterprise Europe Network, zu dem auch das Konsortium NRW.Europa aus ZENIT und NRW.BANK gehört, zur Jahrestagung in Stuttgart. An Bord hatte es mit enviplan und Corevas gleich zwei erfolgreiche langjährige Kunden aus Nordrhein-Westfalen. Ersterer hatte es bis ins Finale des Enterprise Europe Network Award 2021 geschafft, der andere war als besonders innovativer Vertreter Deutschlands Konferenzgast und stellte die Rettungssoftware Emergency Eye vor, die via Smartphone Leben rettet.

Envi-plan Ingenieurgesellschaft mbH

Der Wasseraufbereitungsspezialist enviplan® aus dem ostwestfälischen Lichtenau-Henglarn ist gut durch die Krise gekommen, bekam im Jahr 2020 eine Förderung der Bundesagentur für Sprunginnovationen und ist seitdem stetig gewachsen. Dafür war das Ingenieurbüro mit Geschäftsführer Roland Damann als eines von nur drei deutschen Unternehmen ins Finale des Enterprise Europe Network Award 2021 gekommen. Gewonnen hat es zwar nicht, aber das NRW.Europa-Team ist stolz darauf, das Unternehmen seit mehr als 20 Jahren begleiten zu können. So gab es in den letzten beiden Jahrzehnten des intensiven Austauschs u.a. Beratungen zur Teilnahme an F&E-Projekten, Internationalisierungsberatung zu Märkten und Kooperationsmodellen, die Vermittlung für eine erfolgreiche Kooperation in UK, die Kontaktanbahnung zu einem deutschen Start-up im Bereich Digitalisierung, Workshops zu Potenzial und Anwendungsbereichen der Mikroflotation und den Gewinn des vom Netzwerk ZENIT e.V. ausgeschriebenen Innovationspreises im Jahr 2012.

Rund 300 Projekte in über 50 Ländern hat Roland Damann als Perfektionierer einer bereits im Mittelalter bekannten Technologie mit der von ihm patentierten Mikroflotation mit seinem Ingenieurbüro enviplan® auf den Weg gebracht. Eingesetzt wird sie vor allem in der industriellen und kommunalen Wasseraufbereitung. Was zur Verbesserung der Wasserqualität bislang vorrangig über fest montierte Anlagen unter anderem an Ufern von Seen und Flüssen möglich ist, soll in Zukunft auch im großen Stil funktionieren und kleinste Plastikpartikel aus Meeren und Ozeanen herausfischen. Unterstützt wird die Idee des langjährigen Netzwerk ZENIT-Mitglieds von SPRIND, der Bundesagentur für Sprunginnovationen. Ein Prototyp ist bereits fertig. Im Frühjahr 2021 hat die Agentur eine Kapitalgesellschaft aus dem Projekt gegründet und Roland Damann als Geschäftsführer eingesetzt.

Über die Zusammenarbeit mit ZENIT freut er sich immer wieder: „Seit 20 Jahren sind die Internationalisierungs- und Förderexpertinnen und -experten bei ZENIT bzw. im NRW.Europa-Team meine Antreiber und Begleiter. Ohne ZENIT hätten wir nicht die internationalen Märkte für uns entdeckt und wären nicht das, was wir heute sind.“

Anläßlich der Annual Conference des Enterprise Europe Network gelangte das Unternehmensbeispiel aus #NRW unter die drei Finalisten für den Enterprise Europe Network Award in der Kategorie "Recovery". 

 

COREVAS GmbH & Co. KG - Mit dem Smartphone Leben retten

Gast der Anual Conference war auch Prof. Dr. Günter Huhle als Vertreter eines besonders innovativen deutschen Unternehmens. Er stellte die Rettungssoftware Emergency Eye seines Unternehmens Corevas vor, die via Smartphone Leben rettet.

Die EmergencyEye-Technologie ermöglicht es, bei Bedarf auf notwendige Daten und Funktionen der Smartphones Anrufender nach deren Zustimmung zuzugreifen. Eine Vorinstallation auf dem Smartphone ist nicht erforderlich und eine bestehende Telefonverbindung bleibt unangetastet. Sie verbindet den Nutzer mit den meisten Smartphones über alle Mobilfunknetze und ermöglicht eine Kommunikation ohne Sprachbarrieren, eine bessere Lagebeurteilung und Diagnose durch ein Live-Video, eine schnellere, punktgenaue und dauerhafte Ortung und eine bildunterstützte Anleitung und Begleitung der Betroffenen.

Das NRW.Europa-Team bei ZENIT unterstützt Corevas seit 2017. So wurde der IT-Entwicklungspartner auf der internationalen Matching-Veranstaltung Successful R&I gefunden und auch erfolgreich Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums und im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 eingeworben. Der regelmäßige Austausch umfasst aber nicht nur die Beratung und Unterstützung beim Thema Fördermöglichkeiten, sondern auch die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Während der Corona-Krise hat sich das Unternehmen zu einem KMU entwickelt, ist ISO 9001 zertifiziert, hat erfolgreich das Präqualifikationsverfahren durchlaufen, ist aktiv im Bundesverband IT-Mittelstand Deutschland, Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit (BSI) und zertifiziert als Anbieter von Software “Made and hosted in Germany”.

Seit Juni 2021 ist Corevas Teil des vom BMWi finanzierten Forschungsprojekts SPELL. Unter der Überschrift „Semantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterstützung in Leitstellen und beim Lagemanagement“ geht es um das Krisenmanagement durch KI-basierte Verknüpfung von Leitstellen. Ziel ist es, in Krisensituationen (beispielsweise Großschadensereignissen, Pandemien, Naturkatastrophen oder flächendeckenden Stromausfällen) Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, Nothilfe und Versorgung für die Bevölkerung schneller und situationsgerecht einzuleiten. Dies soll mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erreicht werden.

„Durch das Enterprise Europe Network und das NRW.Europa-Team hatten wir nicht nur einen jumpstart für die Entwicklung von EmergencyEye, sondern sind durch die Beratung und Unterstützung in Rekordzeit zu einem KMU gewachsen. Jetzt sehen wir der Erweiterung unseres Portfolios durch COMMAND und einer weiteren Internationalisierung in die Schweiz und Österreich entgegen.“ Prof. Dr. med. Günter Huhle, Hauptgesellschafter, Dipl.Des. Carola Petri, geschäftsführende Gesellschafterin und Viktor Huhle, BSc Gründer von EmergencyEye.

Als Blockbuster bewirbt sich der Healthcare Brokerage Event für den Recognition Award des EEN 2021

Neben den innovativen Unternehmensbeispielen aus Nordrhein-Westfalen konnte die ZENIT GmbH auch mit ihrer Bewerbung für den Recognition Award 2021 unter die Finalisten gelangen und den zweiten Platz erorbern. Für Interessierte hier der Link zum Bewerbungsvideo: https://bit.ly/3jsky4e. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, an dieser Kooperationsbörse teilzunehmen. Sie wird wiederum online, aber auch in verkleinerter Form in Präsenz in der Messe Düsseldorf stattfinden. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie hier: https://nrweuropa.de/OnlineMEDICA2021.html.


Reconnect - Renew - Recover

Unter diesem Motto trafen sich in Stuttgart die Vertreter:innen des Enterprise Europe Network zu einer hybriden Veranstaltung zu der die Kolleg:innen weltweit online zugeschaltet waren. Neben vielen interessanten Einführungsreden von Vertreter:innen der Europäischen Kommission und des Bunden wurden in drei Konferenztagen mehr als 30 Workshop-Sessions angeboten, in denen die Gelegenheit zum inhaltlichen Austausch gegeben war, um gemeinsam die Weichen zu stellen für die Service- und Dienstleistungsangebote des Enterprise Europe Network in der nächsten Förderperiode. Im Fokus dabei standen die innovativen Kunden, die Innovatoren, die Start-Ups und kleinen und mittleren Unternehmen. Ziel ist es diese auf ihrem Weg in eine digitale, resiliente und nachhaltige Zukunft zu begleiten.

Schauen Sie sich die Aufzeichnung der Opening Session der Annual Conference des Enterprise Europe Network 2021 an.

Kontakt:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Andrea Dohle
Telefon: 0208 30004-34
E-Mail: ad@zenit.de

Homepage Corevas: https://emergencyeye.de
Weiterführende Informationen: Update der Erfolgsgeschichte von COREVAS mit EmergencyEye

Homepage enviplan®:www.enviplan.de

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