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NRW.Europa stellt vor: Benno Weißner, Berater für Start-ups, Innovation und Internationalisierung, im Interview mit Eva Ihnenfeld

Created by Eva Ihnenfeld im Auftrag der ZENIT GmbH | |   Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten

Benno Weißner, Berater und Projektleiter bei der ZENIT GmbH und ich treffen uns in Zeiten der Corona-Einschränkungen im Bochumer Stadtpark – selbstverständlich mit dem notwendigen Abstand. Seit nun zwölf Jahren ist Benno Weißner bei ZENIT, doch schon seit dem Jahr 2000 entwickelte der Diplom-Geograph seine Präferenz: Start-ups und mittelständische Unternehmen dabei beraten und begleiten, mit ihren Produkt-Innovationen auf den nationalen und internationalen Märkten zu wachsen.

Der Weg vom Studium bis zu ZENIT

Direkt nach dem Studium sammelte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Erfahrungen im Bereich Stoffstrommanagement und regionale Unternehmensnetzwerke und später als Berater am Technologiezentrum Ruhr acht Jahre lang Knowhow bei der Begleitung von Hochschulausgründungen, Unternehmen  und bei der komplexen Beantragung von Fördermitteln. Genau diese Kompetenzen führten ihn zur ZENIT GmbH nach Mülheim an der Ruhr. Im Rahmen des EEN (Enterprise Europe Network) ist ZENIT gemeinsam mit der NRW.BANK und der NRW.International GmbH Kontaktpunkt des Enterprise Europe Network für NRW.

 

Wer ist Benno Weißner?

Benno Weißner ist ein ruhiger, besonnener und freundlicher Gesprächspartner und Familienvater. Eine seiner herausragenden Stärken liegt darin, Menschen zusammenzubringen. Er verfügt über ein exzellentes Netzwerk, das gerade im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit große Chancen für Unternehmen bietet. Da Benno Weißner seinen Ursprung in der Geographie hat, verfügt er über ein umfangreiches Know-how im Sektor Umwelt und Umweltmanagement. Partnerschaften und Förderprogramme auf europäischer Ebene sind zwei seiner Schwerpunkte. Insbesondere die Begleitung von Start-ups auf die europäische Ebene ist sein Thema.

 

Ideen und Innovationen im Kompetenzteam unterstützen

Benno Weißner: „In der Regel arbeiten wir bei  ZENIT  in Teams. So kann ich mir Experten dazu holen, wenn es beispielsweise um digitale Innovationen geht. Wir haben in unserem Beratungsteam Chemiker, Ingenieure, Physiker, Geographen... aus insgesamt acht Ländern.  Mit diesem interdisziplinären Anspruch können wir kompetent in Technologien hineingehen und je nach Aufgabenstellung passende Lösungen entwickeln.“

Was spornt Benno Weißner bei seiner Arbeit an?

Die Antwort auf diese Frage fällt dem weitgereisten Berater leicht. „Ich freue mich immer wieder auf neue Projekte, Ideen, Innovationen. Wenn wir erfolgreich sind, ist das mein Ansporn. Zu sehen, wie Menschen im Rahmen des EEN zusammengebracht werden, wie sie gemeinsam Projekte entwickeln und strategisch arbeiten, erfüllt mich. Man lernt Kollegen und Unternehmen aus vielen europäischen Kulturen kennen, vernetzt sich, viele Freundschaften sind da auch international entstanden.

 

Förderprogramme, Partnerschaften, Technologietransfer

Unter der Fragestellung „Wie komme ich als Start-up oder  mittelständisches Unternehmen in neue Märkte und wie kann ich neue Produkte entwickeln“ gibt es weitreichende Unterstützungsmöglichkeiten. Es gibt auf Landes-, Bundes- wie auch EU-Ebene eine Vielzahl an Förderprogammen. Wir sind in der Lage, unsere Kunden hier kostenlos und neutral zu beraten.

Ich selbst habe bei ZENIT sechs Jahre lang für das Bundeswirtschaftsministerium EU-Antragsteller im IKT als Nationale Kontaktstelle begleitet und dadurch sehr viel Erfahrung mit EU-Anträgen. Für größere Anträge gilt es stets, Konsortialpartner zu finden. Kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich häufig überfordert bei der Suche nach Verbundpartnern und bei der Antragstellung. Hier versuchen wir zu helfen und tun dies sehr erfolgreich.

 

Die ZENIT GmbH: Hilfen für KMU und Start-ups aus NRW

Ich frage Benno Weißner, woher die Start-ups und Unternehmen aus NRW ZENIT kennen? Viele Mittelständler kommen über Empfehlungen, zum Beispiel über Verbände, Kammern, Wirtschaftsförderungen. Andere über Veranstaltungen und mittelstandsrelevante Messen. „Man kann sagen, wer von uns erfährt und zur Zielgruppe der relevanten Mittelständler gehört, wird auch mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann unser Kunde. Übrigens kommen auch Start-ups und Großhändler auf uns zu und auch da können wir häufig helfen z. B. im Bereich der Internationalisierung oder bei europäischen Programmen für Start-ups.

"Start-ups erfahren von uns häufig über die Digital Hubs. Wir bringen sie dann mit Mittelständlern unter dem Punkt „Technologie und Digitalisierung“ zusammen, zum Beispiel mit Wettbewerben. Dadurch kommen neue Ideen in Unternehmen. So kann zum Beispiel ein Hersteller von Industriefarben nun seine Produkte auch über eine passgenaue E-Commerce-Lösung vertreiben. Wir haben viele Unterstützungsmöglichkeiten, sei es der Kontakt in den Mittelstand, Fördermittel, Zugängen zu Geldgebern oder aber bei der Begleitung des Geschäftsentwicklung, Businessplan oder Entwicklung eines Pitch Desk."

 

Der Mittelstand in Deutschland

Anschließend sprechen wir über aktuelle Herausforderungen für den Mittelstand in Deutschland. Da das Gesamtmodell Deutschland sehr exportorientiert ist, brauchen kleine und mittlere Unternehmen Hilfen im Bereich Netzwerkaufbau, Technologierecherchen, Marktforschung. Der internationale Vertrieb ist eine große Herausforderung – aber auch Geschäftspartnerschaften im europäischen Raum, Technologietransfer, das Aufspüren von bereits bestehenden Technologielösungen.

In Deutschland trägt gerade der Mittelstand die Wirtschaft. In vielen anderen Ländern gibt es nur ganz kleine und ganz große Unternehmen. Für die deutsche Wirtschaft ist es typisch, dass es sowohl den Mittelstand bis zu 250 Mitarbeitern gibt – aber auch familiengeführte Unternehmen mit mehr als 4.000 - 5.000 Mitarbeitern.

Der deutsche Mittelstand ist sehr technologieorientiert. Netzwerke sind in dieser pluralistischen Struktur etwas, was Orientierung gibt. Netzwerke helfen, Informationen und Geschäftsbeziehungen auszuweiten. Um neue Technologien in den Markt zu bringen, ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen sehr wichtig – zum Beispiel bei der Lizensierung von Patenten oder eben durch gemeinsame Entwicklungsprojekte. Doch das Tagesgeschäft nimmt insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen natürlich sehr viel Raum ein. Da ist so eine begleitende Projektstruktur über Programme – neben der Finanzierung – sehr wichtig.

 

Das Enterprise Europe Network: Europäisch weiter zusammenwachsen

Zum Abschluss frage ich Benno Weißner, was er sich persönlich für die Zukunft wünscht. Die Antwort ist typisch für den weltoffenen Projektleiter: „Ich wünsche mir, dass noch mehr Unternehmen den Weg nach Europa finden. Ich wünsche mir, dass die europäische Zusammenarbeit weiter fokussiert wird und dass das interkulturelle Verständnis dadurch weiter wächst. Wenn wir europäisches Denken und die europäische Zusammenarbeit fördern, wenn wir über die Landegrenzen hinausgucken, stärken wir den gesamten Wirtschaftsstandort der Europäischen Union.“

 

Hintergrundinfo

Das Zentrum für Innovation und Technik, kurz ZENIT GmbH, mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ist die Innovations- und Europaagentur des Landes NRW. Seit 1984 ist das Public Private Partnership (PPP) ein kompetenter neutraler Ansprechpartner für kleine und mittlere Unternehmen. Seit 2008 ist das Beratungsunternehmen gemeinsam mit der NRW.BANK und der NRW.International GmbH Kontaktpunkt des Enterprise Europe Network für Nordrhein-Westfalen.
 

Kontakt zu Benno Weißner:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Telefon: 0208/30004-59
E-Mail: bw(at)zenit.de


Mehr zur Autorin und Social Media-Expertin Eva Ihnenfeld erfahren Sie unter:
https://steadynews.de/

 

 

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